Valentin und seine Gefährtin Constance sind beide renommierte Designer. Sie bereiten eine Retrospektive im Palais de Tokyo in Paris vor. Aber es kommt anders als geplant.
Valentin stammt aus einer Familie aus dem Département Nord. Dies verschwieg er aber und behauptete, dass seine Mutter ihn nach seiner Geburt verlassen habe. Er trainierte sich auch die Sprache seiner Heimat ab. Nun kommen seine Mutter, sein Bruder, seine Schwägerin und seine Nichte überraschend in die Hauptstadt und suchen ihn auf dem Event auf.
Die Sch’tis in Paris – Eine Familie auf Abwegen
Der Zwilling
Der wenig erfolgreiche und ständig von Geldsorgen geplagte Glückwunschkartenverleger Matthias Duval lernt durch Zufall an der Riviera die hübschen US-amerikanischen Zwillinge Betty und Liz Kerner kennen.
| Deutscher Titel | Der Zwilling |
| Originaltitel | Le jumeau |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1984 |
| Länge | 97 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Yves Robert |
| Drehbuch | Élisabeth Rappeneau, Yves Robert |
| Produktion | Xavier Gélin |
| Musik | Vladimir Cosma |
| Kamera | Robert Fraisse |
| Schnitt | Pierre Gillette |
| Besetzung | |
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Die Zwillinge sollen eine Millionenerbschaft bekommen, aber die Sache hat einen Haken: Sie müssen verheiratet sein, um das Vermögen zu erhalten. Um mit beiden Frauen anbandeln zu können, erfindet Duval seinen eigenen Zwilling, der charakterlich und vom Aussehen ganz anders als er ist. Dies führt zu Problemen und Verwechslungen und reichlichem Durcheinander.
Matthias Duval, ein von der Spielleidenschaft zerfressener Kleinunternehmer, findet sich nach einem Pokerspiel an der französischen Riviera völlig pleite. Sein Freund Ralph nimmt ihn auf, und auf einer Party lernt er die schöne junge Liz Kerner kennen, eine reiche Amerikanerin, die er sofort umwirbt.
Nach einer Liebesnacht mit Liz, erzählt sie ihm, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Dann erklärt er, dass auch er einen Zwillingsbruder hat, Matthew. Als er die Zwillingsschwester Betty kennenlernt, vertraut sie ihm ihren Wunsch an, Mathieu so bald wie möglich zu treffen. Um in seiner Lüge nicht entdeckt zu werden, wird Matthias verschiedene Strategeme anwenden, um in Teilzeit zu Mathieu zu werden und auch Betty zu verführen.
Was Matthias nicht weiß, ist, dass Liz und Betty Kerner es eilig haben zu heiraten, denn die Heirat ist die Bedingung der wenige Wochen zuvor durch einen Unfall verstorbenen Eltern, um das Erbe zu erhalten, und dass derjenige, der zuerst heiratet, einen größeren Anteil des Erbes einstreichen wird.
Mit dem Verdacht, dass die Duval-"Brüder" nur an einem Geldring interessiert sind, konfrontiert Ernest Volpinex, der Anwalt des Kerner-Nachlasses, Matthias und weist ihn an, sich von den Zwillingen fernzuhalten.
Betty heiratet Mathieu heimlich vor ihrer Schwester. Am nächsten Tag beschließt Matthias, mit der Schauspielerei aufzuhören und bereitet sich darauf vor, mit Liz Schluss zu machen, aber sie bietet ihm einen Ehevertrag mit einem monatlichen Gehalt an. Schließlich gibt er den Verlockungen des Geldes nach und nimmt Liz' Vorschlag an. Eines Nachts ertappt er sich sogar dabei, wie er sich selbst "betrügt", indem er unter seiner Matthias-Identität mit Betty schläft. Als Liz erfährt, dass Betty bereits verheiratet ist, versucht sie, ihr zuvorzukommen, indem sie Matthias in den Vereinigten Staaten heiratet, um ihren Onkel Timothey direkt zu treffen.
Während er allein auf einem Anwesen der Kerner-Schwestern unter seiner Identität Matthäus - Matthias befindet sich angeblich in Japan - ist, kommt Volpinex mit einer Akte an, die unwiderlegbare Beweise für die Täuschung von Matthias' Identität enthält, und will ihn wegen Bigamie, Urkundenfälschung und Betrug ins Gefängnis bringen. Er bricht in Wut aus, gesteht beiläufig, dass auch er gehofft hat, die Beute zu bekommen, und beginnt, Mathieu zu schlagen. Während er sich gegen die Schläge von Volpinex verteidigt, tötet Mathieu ihn versehentlich. Beim Versuch, die Datei zu verbrennen, um sie verschwinden zu lassen, setzt Mathieu versehentlich das Haus in Brand und entkommt. Die Polizei kommt später zu dem Schluss, dass die verbrannte Leiche, die im Haus gefunden wurde, die von Mathieu war und dass Volpinex, der durch sein in der Nähe geparktes Auto verwirrt ist, der Mörder auf der Flucht ist.
Indem er seine Identität als Matthias wieder annimmt, kann er nun seine Geschichte mit Liz voll ausleben, ohne seine Identität verschleiern zu müssen. Er findet jedoch heraus, dass die beiden Schwestern sich nicht haben täuschen lassen - sie haben eine Kopie von Volpinex' Akte - und sind durchaus bereit, Matthias in einem Dreier zu teilen.
- Regisseur Yves Robert hat als Mann im Aufzug einem Kurzauftritt im Film.
- Filmstart in bundesdeutschen Kinos war am 19. Dezember 1985.
- Die Komödie wurde 1995 unter dem Titel Two Much – Eine Blondine zuviel mit Antonio Banderas, Melanie Griffith und Daryl Hannah in den Hauptrollen für den US-amerikanischen Filmmarkt adaptiert.
Weitere Filme von Yves Robert
Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.
Bild: Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181
Der große Blonde kehrt zurück
Nach seinem unwissentlichen Einsatz als Lockvogel des Geheimdienstleiters Alphonse Toulouse, der den stellvertretenden Geheimdienstleiter Milan das Leben kostete, flog Geiger François Perrin mit seiner Geliebten Christine nach Rio de Janeiro. Seither sind drei Monate vergangen und in Frankreich wurde ein neuer Minister gewählt. Ihm zur Seite steht Kommissar Cambrai, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Tod Milans aufzuklären. Er vermutet hinter allem eine Falle Toulouses, was durch einen Brief François’ an seinen Freund Maurice bestätigt wird: In ihm berichtet François, dass er nur als Lockvogel benutzt wurde. Von Cambrai beeinflusst, beauftragt der Minister Toulouse, ihm François vorzustellen. Der soll am nächsten Mittwoch in Paris auf einem Konzert geigen. Toulouse schickt die Killer Charmant und Prince nach Rio, um François zu ermorden.
| Deutscher Titel | Der große Blonde kehrt zurück |
| Originaltitel | Le retour du grand blond |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1974 |
| Länge | 81 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Yves Robert |
| Drehbuch | Yves Robert Francis Veber |
| Produktion | Alain Poiré Yves Robert |
| Musik | Vladimir Cosma |
| Kamera | René Mathelin |
| Schnitt | Ghislaine Desjonquères Françoise London |
| Besetzung | |
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Dem Minister teilt er mit, dass François tot sei; eine große Beerdigung wird organisiert und durchgeführt, doch schaffen es die Killer nicht, François zu erschießen. Schließlich fliegt Toulouse selbst nach Rio, bringt Christine in seine Gewalt und zwingt François, sich nach seinen Instruktionen zu verhalten.
François kehrt als scheinbar eiskalter Killer nach Paris zurück, wobei er diesmal durch ein Missgeschick einen schwarzen und einen roten Schuh trägt. Die Warnungen von Maurice und Paulette, die ihn am Flughafen erwarten, weist er zurück. Er wird von Toulouse und Perrache abgeholt, die ihn auf den neusten Stand bringen. Weil Cambrai nicht glaubt, dass François ein Superagent ist, soll er auf Anweisung des Ministers einen besonders gefährlichen Auftrag erhalten, um sein Können zu beweisen. Toulouse und Perrache begleiten ihn zum Minister und stellen François als ausgebrannt dar, der Urlaub brauche. Der Minister hat ein Einsehen, doch glaubt Cambrai, belogen zu werden. Er kündigt an, François besonders zu überwachen. Weil Cambrais Akte deutlich macht, dass er bisher ausschließlich Schreibtischarbeiten erledigt hat, jedoch bei jeder Aufregung einen Zusammenbruch erleidet, inszenieren Toulouse und Perrache einen Superagentenauftritt für François. Auf einem abgelegenen Gelände wird er von verschiedenen Personen angegriffen, erschießt einen irren Chinesen und kurz darauf eine ganze Gruppe von Angreifern. Toulouses dabei eingebauter Falle, die zum tatsächlichen Tod François’ führen sollte, entgeht der Geiger jedoch. Cambrai hat die Aktionen zusammen mit Maurice miterlebt und ist erschüttert. Beide finden jedoch heraus, dass in François’ Waffe nur Platzpatronen waren. Sie entwickeln einen Plan, um Toulouse endlich zu fassen, und weihen auch François ein.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher BRD | Synchronsprecher DDR |
| François Perrin | Pierre Richard | Harry Wüstenhagen | |
| Maurice Lefebvre | Jean Carmet | Friedrich W. Bauschulte | |
| Alphonse Toulouse | Jean Rochefort | Rolf Schult | |
| Christine | Mireille Darc | Renate Küster | Gisela Büttner |
| Minister | Jean Bouise | Harald Juhnke | Manfred Zetzsche |
| Cambrai | Michel Duchaussoy | Thomas Danneberg | |
| Perrache | Paul Le Person | Klaus Sonnenschein | |
| Paulette | Colette Castel | Renate Danz | |
| Charmant | Henri Guybet | Heinz Theo Branding |
Christine, die von Toulouse freigelassen wird, trifft François im Bett mit Maurices Frau Paulette an. Sie reagiert fassungslos und geht, wird jedoch von Maurice abgefangen und ebenfalls in den Plan eingeweiht. Am Abend findet das Konzert statt, bei dem François als erster Geiger spielen wird. Toulouse plant, François während des Konzerts erschießen zu lassen. Cambrai ahnt es und sucht Toulouse vor dem Konzert auf; er kündigt ihm Konsequenzen an, falls François etwas geschieht, zumal auch Maurice gegen Toulouse aussagen wird. Toulouse ruft Charmant und Prince zurück. Während des Konzerts erscheint Christine und erschießt François auf offener Bühne. Toulouse und Cambrai eilen auf die Bühne, Maurice kündigt an, gegen Toulouse auszusagen, und der greift sich Christines Revolver und schießt auf Cambrai. Erst jetzt erkennt er, dass es sich nur um Platzpatronen gehandelt hat. Er verlässt die Bühne und erschießt sich scheinbar mit Perraches Pistole. Auch hier handelte es sich nur um Platzpatronen, sodass Perrache und Toulouse ungestört fliehen können. Cambrai bedankt sich bei allen, die ihm geholfen haben und François schlägt ihn am Ende für sein Agent-Sein nieder, bevor er Christine küsst. Der Minister jedoch entschließt sich, sein Amt aufzugeben.
Weitere Filme von Yves Robert
Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.
Bild: Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181
Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh 👍
François Perrin ist ein hochbegabter, jedoch etwas zerstreuter Geiger, der obendrein ein Verhältnis mit Paulette, der Frau seines besten Freundes Maurice, hat. Als Perrin nach einer Auslandstournee im Flughafen eine Rolltreppe mit zwei unterschiedlichen Schuhen herunterfährt, wird er aufgrund dieses Merkmals von einem Mitarbeiter des Geheimdienstchefs Toulouse auserwählt, unwissentlich einen „gefährlichen Agenten“ zu spielen, um seinen rivalisierenden Stellvertreter Milan auf eine falsche Spur zu führen.
| Deutscher Titel | Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh |
| Originaltitel | Le Grand Blond avec une chaussure noire |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1972 |
| Länge | 91 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Yves Robert |
| Drehbuch | Yves Robert Francis Veber |
| Produktion | Alain Poiré Yves Robert |
| Musik | Vladimir Cosma |
| Kamera | René Mathelin |
| Schnitt | Francis Veber |
| Besetzung | |
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Milan setzt nun alle erdenklichen legalen und illegalen Mittel ein, um eine Verbindung zwischen Toulouse und Perrin herstellen zu können, erzielt dabei jedoch keine Ergebnisse. Schließlich soll die Agentin Christine die notwendigen Informationen mittels weiblicher Verführung erhalten. Als auch dieser Versuch scheitert, soll Perrin getötet werden. Mit viel Glück und etwas Hilfe von Toulouses Assistenten Perrache überlebt Perrin jedoch alle Anschläge. Perrins Verfolger beider Seiten bringen sich gegenseitig um und auch Milan wird schließlich ermordet. Maurice, der immer wieder ungewollt Zeuge der Taten wird, verliert den Verstand und kommt in ärztliche Behandlung. François und Christine verlieben sich und verlassen das Land.
Der Chef des französischen Geheimdienstes, Louis Toulouse, wird von seinem Stellvertreter Milan in einer Doppelagenten-Affäre kompromittiert. Milans Plan ist es, Toulouse zu diskreditieren, um seinen Platz einzunehmen. Doch Toulouse, der Milans Pläne entdeckt hat, stellt eine Falle auf, um seinen Stellvertreter zu Fall zu bringen. Dazu beschließt er, einen Unbekannten zu benutzen, "irgendjemanden, einen Mann aus der Menge", und Milan glauben zu machen, dass es sich bei dem Unbekannten um einen furchterregenden Geheimagenten handelt, der den Fall des Doppelagenten lösen soll. Dieser Fremde, der in Orly von Perrache, dem Vertrauensmann von Toulouse, zufällig ausgewählt wurde, weil er an einem Fuß einen schwarzen und am anderen einen braunen Schuh trägt, ist François Perrin, ein schwindelfreier Geiger. Er lässt ihn diskret von zwei Agenten beschützen: Poucet und Chaperon. Milan tappt sofort in die Falle und setzt ein Team von Spionen ein, um Perrin auszuspionieren. Aber sein normales, wenn auch manchmal bizarres und unbeholfenes Verhalten wird Milan weiter destabilisieren. Um ihn zum "Reden" zu bringen, lockt er Perrin zum Bettgeflüster in das Bett seiner Agentin, der skulpturalen Christine. Sie ist die erste, die die Falle vermutet, aber Milan glaubt ihr nicht. In ihren Augen trägt die Tatsache, dass Perrin nichts zu gestehen hat, zu ihrer Glaubwürdigkeit als furchtbare Agentin bei.
Als er nichts erfährt, befiehlt Milan die Ermordung Perrins. Die Killer werden von Poucet und Chaperon eliminiert, bevor sie ihren Auftrag ausführen können, dann kommt Milan zum Einsatz, er wird seinerseits getötet. Schließlich beginnen Christine und Perrin eine Beziehung und reisen nach Brasilien.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher (Brandtfilm) | Synchronsprecher (DEFA) |
| François Perrin | Pierre Richard | Harry Wüstenhagen | Winfried Wagner |
| Toulouse | Jean Rochefort | Rolf Schult | Walter Niklaus |
| Bernard Milan | Bernard Blier | Friedrich W. Bauschulte | Bert Brunn |
| Maurice | Jean Carmet | Gerd Martienzen | Hans Gora |
| Christine | Mireille Darc | Eva Maria Miner | Astrid Bless |
| Georghiu | Robert Castell | Andreas Mannkopff | |
| Paulette | Colette Castel | Renate Danz | Barbara Lotzmann |
| Mr. Boudart | Roger Caccia | Klaus Miedel | |
| Madame Boudart | Tania Balachova | Tina Eilers | |
| Botrel | Jean Obe | Lothar Blumhagen | |
| Chaperon | Maurice Barrier | Joachim Kemmer | |
| Pouchet | Jean Saudray | Heinz-Theo Branding |
- Der rumänische Komponist Vladimir Cosma schrieb mit dem Titelthema auf der Panflöte für seinen Landsmann Gheorghe Zamfir einen seiner bekanntesten Filmmusiktitel.
- Erst der große Erfolg des Films in Deutschland machte Pierre Richard in seinem Heimatland Frankreich populär und ermöglichte seine internationale Karriere. Erst daraufhin wurde auch die Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück (Le Retour du grand blond, 1974) gedreht, in der François Perrin und Christine weitere Abenteuer erleben.
- 1985 drehte Stan Dragoti eine Neuverfilmung mit dem Titel Der Verrückte mit dem Geigenkasten (alternativer Verleihtitel: Der große Blonde mit dem roten Schuh). Die Hauptrolle übernahm Tom Hanks.
- Pierre Richard wurde nach dem Erfolg des Films auf das komödiantische Fach festgelegt, wie er in einem Zeitungsinterview 2008 beklagte.
- Nach Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und dessen Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück stellte Pierre Richard insgesamt noch in drei weiteren seiner Filme eine Figur namens François Perrin dar, der jedoch nicht auf der ursprünglichen Figur des tapsigen Violinisten basierte und auch jeweils unterschiedlich gezeichnet wurde. In Ein Tolpatsch auf Abwegen (1976) war Perrin Werbefotograf, in Das Spielzeug (ebenfalls 1976) Journalist, und in Der Hornochse und sein Zugpferd (1981) ein kleiner Konzernangestellter.
- Regisseur Yves Robert spielt den Dirigenten des Orchesters.
Weitere Filme von Yves Robert
Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.
Bild: Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181
Alexander, der Lebenskünstler
Der reiche Bauer Alexander wird von seiner Frau beherrscht, die ihn beständig antreibt. Als sie durch einen Autounfall stirbt, beschließt er, nicht mehr zu arbeiten und den Tag im Bett zu verbringen.
| Deutscher Titel | Alexander, der Lebenskünstler |
| Originaltitel | Alexandre le bienheureux |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1968 |
| Länge | 95 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Regie | Yves Robert |
| Drehbuch | Yves Robert, Pierre Levy-Corti |
| Produktion | Danièle Delorme, Yves Robert |
| Musik | Vladimir Cosma |
| Kamera | René Mathelin |
| Schnitt | André Werlin |
| Besetzung | |
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Sein Hund wird mit einem Korb ins Dorf geschickt, um ihn zu versorgen. Sein Nichtstun wirkt auf die Dorfbewohner anstößig, insbesondere als sich einige davon anstecken lassen. Schließlich gelingt es Agathe, zu ihm vorzudringen und ihn beinahe wieder zu „bekehren“. Als ihm aber am Tag der Hochzeit dämmert, dass er wieder in seine alte Situation gerät, lässt er die Hochzeit platzen.
Philippe Noiret spielt einen verhätschelten, kinderlosen Bauern, der von seiner autoritären und materialistischen Frau unterdrückt lebt, da er der einzige Arbeiter auf seinem Hof ist. Wann immer er versucht, sich eine kleine Auszeit zu gönnen, sich irgendeiner Ablenkung hinzugeben oder einfach vor Erschöpfung einzuschlafen, ist sie da und jagt ihn weiter. Als sie und ihre betagten Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen, beschließt er, dass es an der Zeit ist, es ruhig angehen zu lassen und das Leben ein wenig zu genießen, lässt sein gesamtes Vieh frei und verschwindet dann praktisch. Der einzige Hinweis, dass er noch lebt, ist sein Hund, der regelmäßig mit einem Korb im Maul zum Einkaufen in die nahe gelegene Stadt fährt. Die Sorge um Alexanders Schicksal ist der Mittelpunkt des Stadtklatsches. Nach mehreren Versuchen findet eine von den Bürgern entsandte Delegation, dass er sich in sein Bett zurückgezogen hat. Das sorgt für einen nicht unerheblichen sozialen Aufruhr in der französischen Arbeiter-Kleinstadt, in der harte Arbeit als Tugend gilt, und so wird sein Verhalten als Skandal und Bedrohung empfunden.
Alexandre, ein gutmütiger und nonchalanter Mann, ist Bauer auf einem französischen Bauernhof in der Beauce. Sein tägliches Leben wird jedoch von "la Grande", seiner ehrgeizigen, aber tyrannischen Ehefrau, gelenkt, die ihn mit einer überbordenden Liste von Aufgaben jeden Tag erschöpft. Plötzlich verwitwet, spürt er eine große Erleichterung und ist von seiner Mühsal befreit: Er beschließt, sich eine Pause zu gönnen, die er für verdient hält, um sich die Zeit zu nehmen, das Leben zu genießen. Sein Verhalten sorgt in dem kleinen Dorf schnell für Unruhe, weil er mit gutem Beispiel vorangeht, und einige der Bewohner beschließen, ihn zur Rückkehr an die Arbeit zu zwingen. Aber sie scheitern, und Alexandre beginnt, Emulatoren zu bauen...
Weitere Filme von Yves Robert
Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.
Bild: Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181
Zwei Kamele auf einem Pferd
Pierre Renard schreibt amüsante Szenen für Filme, aber sein Name steht nicht in den Credits, da er als Ghostwriter für den Drehbuchautor Georges Vallier arbeitet. Eines Tages wird er von seinem Chef zu einer Party für den Filmschauspieler Aldo Barazutti eingeladen, wo er sich als Vallier ausgibt und dem berühmten Schauspieler näher kommt. Barazutti lädt ihn für ein Wochenende nach Tunesien ein, um gemeinsam zu arbeiten. Aber hier gibt es keine Arbeit, der berühmte Schauspieler war nur auf der Suche nach einem Alibi, um mit seiner Geliebten zu sein, weg von seiner Frau. Während der drei Tage beginnt ein verrücktes Abenteuer, denn der echte Georges Vallier taucht auf. Er muss sich vor ihm verstecken, während er seine wahre Identität vor den anderen geheim hält. Erschwerend kommt hinzu, dass Pierres Frau, die er in Paris zurückgelassen hat, schwanger ist und in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten steckt.
Pierre Renard ist als Ghostwriter für Drehbuchautor Georges Vallier tätig, was jedoch niemand weiß. Vor Valliers Kollegen gibt er dessen Hausdiener und hat privat nicht einmal genug Geld, um den Gerichtsvollzieher vom Abtransport seiner Möbel abzubringen. Seine Frau Charlotte ist hochschwanger. Eines Tages bittet Georges ihn, an seiner Stelle zur Party des italienischen Schauspielers Aldo Barazzutti zu gehen. Da er mit Georges’ Einladung auf der Feier erscheint, hält Aldo ihn für Georges Vallier und Pierre berichtigt ihn nicht. Er hofft, endlich einmal ein eigenes Filmprojekt verwirklichen zu können. Tatsächlich lädt Aldo ihn auf eine Reise nach Tunesien ein, wo er für ihn ein Drehbuch schreiben soll. Pierre rechnet mit einer mehrtägigen Reise und verspricht Charlotte, bis zur Geburt des gemeinsamen Kindes zurück in Frankreich zu sein.
Der Tunesienaufenthalt entpuppt sich als Urlaub, den Aldo vor allem mit seiner Geliebten Valérie verbringen will. Pierre arbeitet zunächst an einem Drehbuch, das den Titel Schlesische Senfgurken tragen soll und Aldo nicht vollends überzeugt. Der beginnt im Urlaub eine Beziehung zu Anne-Marie, sodass Valérie bald in Pierre einen neuen Partner sucht. Der wiederum hat andere Sorgen: Georges ist in der Hotelanlage aufgetaucht und Pierre versucht nun ständig, ihm aus dem Weg zu gehen und ein Kennenlernen von Georges und Aldo zu verhindern. Dabei kommt es zu Komplikationen, so muss Pierre als vermeintlicher Kameltreiber Georges und Anne-Marie, die auch dessen Geliebte ist, zu einem Basar begleiten, wo er für Chaos sorgt.
| Deutscher Titel | Zwei Kamele auf einem Pferd |
| Originaltitel | C’est pas moi, c’est lui |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1980 |
| Länge | 92 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Regie | Pierre Richard |
| Drehbuch | Alain Godard Pierre Richard |
| Produktion | Georges Casati |
| Musik | Vladimir Cosma |
| Kamera | Claude Agostini |
| Schnitt | Noëlle Boisson |
| Besetzung | |
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Durch einen Zufall treffen Aldo, Pierre und Georges eines Abends alle gemeinsam in Anne-Maries Zimmer aufeinander und werden von ihrem Ehemann überrascht. Pierre und Georges finden sich daraufhin in Anne-Maries Kleiderschrank wieder. Da ihr Ehemann auch den Abend im Hotel verbringt und mit Anne-Marie auf der Hotelterrasse speist, muss Aldo all die Aufmerksamkeiten, die er seiner Geliebten zukommen lassen wollte, nun zu Pierre umleiten – er erhält daher eine Liebestorte und ein Armband und beide gelten nun als Pärchen. Georges erscheint und stellt sich Aldo wiederum als Pierre vor. Er nimmt für ihn auch einen Anruf aus dem Krankenhaus entgegen und eröffnet Pierre, dass er Vater geworden ist. Nach dem Geschlecht des Kindes hat er sich jedoch nicht erkundigt.
Aufgrund der Turbulenzen des Abends flüchten Aldo und Pierre aus dem Hotel in die Wüste. Hier werden sie von Rebellen verschleppt. Aldo erweist sich als untauglich für die Rebellen, sind seine Tage als erfolgreicher Schauspieler doch schon lange vorbei. Pierre wird als vermeintlicher Georges dabehalten, wollen die Rebellen doch von ihm einen Film geschrieben haben, in dem ihr Kampf dargestellt wird. Ein Jahr später ist Pierre immer noch bei den Rebellen, bis seine Aufpasser bei einem Unfall sterben. Er kehrt als freier Mann nach Frankreich zurück, immer noch gespannt, ob er nun Vater eines Mädchens oder eines Jungens geworden ist. Charlotte erwartet ihn am Flughafen und Pierre erkennt, dass er Vater von Vierlingen ist.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
| Pierre Renaud | Pierre Richard | Harry Wüstenhagen |
| Aldo Barazzutti | Aldo Maccione | Jürgen Thormann |
| Georges Vallier | Henri Garcin | Christian Rode |
| Valérie | Valérie Mairesse | Karin Buchholz |
| Charlotte | Danielle Minazzoli | Marianne Lutz |
Weitere Filme von Pierre Richard
xPierre Richard Maurice Charles Léopold Defays (* 16. August 1934 in Valenciennes) ist ein französischer Schauspieler und Komiker. Nachdem ihm 1972 als „großer Blonder mit dem schwarzen Schuh“ der internationale Durchbruch gelungen war, spielte er in vielen Komödien die Rolle des sympathisch-zerstreuten Tollpatsches. Bis in die späten 1980er-Jahre zählte er zu den erfolgreichsten europäischen Filmkomikern.
Bild: Pierre Richard (2015) Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40681633
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